PLANUNGSGEMEINSCHAFT RHEINHESSEN-NAHE
Lebens- und Wirtschaftsraum an Rhein und Nahe  
Städte Mainz und Worms
Landkreise Alzey-Worms
Bad Kreuznach
Birkenfeld Mainz-Bingen

Prof. Dr. Hans-Jürgen SeimetzRäumliche Steuerung und
Planungserfordernis

Die Planungsgemeinschaften sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Landesplanung und der kom- munalen Planung. Ihre Aufgabe ist es, die Ziele der Raumordnung für die Region detaillierter auszugestalten, in die sich die Entwicklungsvorstellungen und Planungs- absichten der Kommunen einbetten lassen.

Der geforderte Interessenausgleich steht in einem weiten Spannungsfeld zwischen der Pflichtaufgabe der räumlichen Steuerung und den vielschichtigen Nutzungsansprüchen verschiedenster Akteure. Im regionalen Raumordnungsplan werden Ansprüche an den Raum verträglich aufeinander abgestimmt, weitsichtige Vorkehrungen für eine tragfähige Raumstruktur definiert und der Regionalentwick- lung Optionen eröffnet.

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd stellt für die umfassenden Planungsprozesse im Einvernehmen mit den Gebietskörperschaften der Region Rheinhessen-Nahe Personal und Sachmittel bereit.


Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz

Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd

Ernst Walter GörischKommunikation
und Kooperation

Die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe steht für den Aufbau einer vertrauensvollen Kooperations- und Kommunika- tionskultur zwischen allen an Planungsprozessen beteiligten Einrichtungen und Institutionen. Direkt damit verbunden sind die weichen Instrumente der informellen, konzeptionellen Regionalentwicklung.

Sie übernimmt in diesen Prozessen die moderie- rende Aufgabe und verständigt sich mit Kreisen, Städten und Gemeinden, Institutionen und Ver- bänden auf die Schwerpunkte der Regionalent- wicklung, an denen gemeinsam gearbeitet werden soll. Sie koordiniert die vielschichtigen Interessen, begleitet den Abwägungsprozess und übernimmt beratende Funktion.

Auch liegt es in ihrer Verantwortung, die regional bedeutsamen Ergebnisse aus diesem informellen, weichen Instrument in den regionalen Raumord- nungsplan zu überführen, um der regionalen Kooperation zusätzliche Verbindlichkeit zu ver- leihen. Hiermit kann ein verlässlicher, belastbarer Einstieg in den Raumordnungsplan und dessen Akzeptanz gefunden werden.

Ernst Walter Görisch 

Landrat des Landkreises Alzey-Worms und Vorsitzender der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe